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Bericht Typ:
PR-Info/Sonstiges
Saison/Jahr:
2009/2010
Herren/Damen:
Herren
Liga/Event:
1. Bundesliga
Datum:
09/03/2010
     
Bericht-Titel:
Wetzlar wurden nachträglichmit dem Jugendzertifikat ausgezeichnet
Bericht:

Der Handball-Bundesligist HSG Wetzlar hat am heutigen Tag vom Zertifizierungsausschuss der TOYOTA Handball-Bundesliga nachträglich das so genannte Jugendzertifikat erhalten. HSG-Geschäftsführer Sascha Schnobrich freut sich, gibt aber auch offen zu, dass sich in den ursprünglichen Antragsunterlagen kleinere Fehler eingeschlichen hatten: „Wir mussten deshalb einige Unterlagen nachreichen. Dabei ging es aber nur um Kleinigkeiten wie zum Beispiel fehlende Nachweise von Trainerlizenzen. Jetzt sind wir froh, dass wir das Jugendzertifikat, dass von der HBL seit dem Jahr 2008 vergeben wird, erneut bekommen haben und das einmal mehr ohne Auflagen. Das ist erneut eine tolle Bestätigung für die gute Jugendarbeit, die bei der HSG Wetzlar und im Leistungszentrum Mittelhessen, betrieben wird. Gerade für das LZMH und die mit uns in Kooperation arbeitenden Vereine aus der Region ist das Jugendzertifikat eine wichtige Auszeichnung, die uns die entsprechende Motivation gibt, weiter am Ausbau dieser Einrichtung zu arbeiten und die Bemühungen um die Ausbildung des Handball-Nachwuchses noch zu intensivieren.“

Das HBL-Jugendzertifikat ist ein ligaübergreifendes Gütesiegel, das herausragende Rahmenbedingungen honoriert, die Nachwuchsspieler in den jeweiligen heimischen Klubs zugute kommen. Zur Erlangung des Jugendzertifikates werden Kriterien geprüft, die eine Qualitätssicherung, beispielsweise in den Bereichen Mannschaften, Trainer, Training, Betreuung und Ausbildungskonzept, gewährleisten. Geprüft werden diese Kriterien durch einen unabhängigen Ausschuss bestehend aus Prof. Dr. Klaus Cachay (Universität Bielefeld), Klaus Langhoff (DHB-Trainer) und Frank Bohmann (Geschäftsführer der Handball-Bundesliga GmbH). Ziel des Jugendzertifikats ist die Sicherung qualitativer und kontinuierlicher Fort- und Weiterentwicklung von Jugendarbeit in den Vereinen. Neben der HSG Wetzlar erhielten auch die Bundesligisten HBW Balingen-Weilstetten, TSV Dormagen, HSG Düsseldorf, Füchse Berlin, TV Großwallstadt, HSV Hamburg, TSV Hannover-Burgdorf, TBV Lemgo, SC Magdeburg, TSV GWD Minden und die Rhein-Neckar Löwen das Zertifikat.

Vereine, die das Jugendzertifikat nicht vorweisen können, zahlen in einen Fonds ein, dessen eingesammelte Mittel Projekten zu Gute kommen, die die Nachwuchsarbeit im Handballsport allgemein fördern. Dieses sind zum Beispiel die Trainersymposien 2009/10, zehn Kindertrainingsseminare, positionsspezifische Lehrgänge sowie der Rookie Cup 2010 (2.-4. April 2010 in Berlin), bei dem insgesamt 18 A-Jugendteams an den Start gehen werden.

Oliver Lücke, Pressechef der TOYOTA Handball-Bundesliga: "Das Gütesiegel bedeutet für deutsche Nachwuchsspieler die Sicherheit, unter möglichst optimalen Bedingungen trainieren zu können. Für unsere Klubs bedeutet es, dass sie Jahr für Jahr, unter nicht geringem Mehraufwand, Rahmenbedingungen schaffen, die Qualitätssicherung für Liga und Nationalteam bedeuten. Im Optimalfall ebnet das Jugendzertifikat den heimischen Talenten den Weg zum Topspieler."
 

 
Herausgeber:
HSG Wetzlar
Autor/Quelle:
www.hsg-wetzlar.de

 

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